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Blühendes Band durch unser Land – Informationen

 

Behörde warnt vor Glyphosat-Belastung der Bevölkerung

Verfasst am 22.01.2016

Das Umweltbundesamt (UBA) hat in den letzten 15 Jahren Urinproben von rund 400 Studenten genommen. Während 2001 nur bei 10 Prozent der Unkrautkiller Glyphosat nachgewiesen werden konnte, waren es vergangenes Jahr 40 Prozent, 2013 sogar fast 60 Prozent. Die Behörde sieht Diskussions- und Forschungsbedarf. Sie untersucht nun die Glyphosat-Belastung bei Kindern.

Hier geht es zur Seite des Umweltbundesamtes. Genauere Angaben zum zeitlichen Verlauf des Glyphosatgehaltes in Urinproben der Umweltprobenbank finden Sie hier.

Über den meist eingesetzten Wirkstoff in Herbiziden wird seit letztem Frühjahr hitzig diskutiert. Auslöser: die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation hatte Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend beim Menschen“ eingestuft. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die EU-Lebensmittelbehörde sehen hingegen bei sachgemäßer Anwendung kein erhöhtes Krebsrisiko.

Einige Baumärkte in Deutschland nehmen glyphosathaltige Pflanzengifte aus dem Sortiment. Über 90 Wissenschaftler fordern eine Neubewertung bei der EU. Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA reagiert wie in vielen anderen Fällen auch mit einer Erhöhung der zulässigen täglichen Aufnahmemenge von 0,3 mg auf 0,5 mg (!) pro kg Körpergewicht!

Im Kapitel "Agro-Gentechnik/Roundup (Glyphosat)" hat der Fachbereich Bienenweide, Umwelt- und Naturschutz aktuelle Informationen und Studien zu dem umstrittenen Totalherbizid zusammengestellt. Lesen Sie hier auch mehr über die Auswirkungen von Glyphosat auf Bienen.

Alle Menschen sollten auf chemische Spritzmittel verzichten, insbesondere im eigenen Garten gibt es ökologische Alternativen. Die Natur, die Umwelt und die eigene Gesundheit wird es ihnen danken.

 

Zuletzt geändert am 22.01.2016

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