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Landesverband Westfälischer und
Lippischer Imker e.V. |
Archiv für Themen rund um den Honigtag
Honigtag 2010: Referenten und Vortragsthemen |
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| Verfasst am 31.05.2010 |
Der Honigtag 2010 in Rietberg bietet seinen Besuchern abwechslungsreiche Fachvorträge- die nicht nur für Imker interessant sind.
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Dorothea Heiser, 26 Jahre, Berufsimkerin aus Triefenstein, betreibt gemeinsam mit ihren Eltern im bayrischen Unterfranken eine Familienimkerei. Nach ihrer Ausbildung zur Imkerin und einem Praxisjahr in Italien, konzentriert sich ihr Augenmerk neben der Honiggewinnung u. Verarbeitung auch auf die imkerlichen Nebenprodukte wie Blütenpollen, Propolis und die Gewinnung von Gelée Royale.
In ihrem Vortrag „Besser vermarkten durch gute Produkte- und Produktvielfalt“ stellt sie die verschiedenen Bienenprodukte vor und erläutert was es bei deren Gewinnung zu beachten gibt. Gleichzeitig erläutert sie, welche Möglichkeiten der Produktvielfalt es gibt und wie die gesetzlichen Rahmenbedingungen dazu sind.
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Guido Eich, Bienenzuchtberater LAVES – Institut für Bienenkunde in Celle berät Imker bei Fragen zur Bienengesundheit, Betriebsweisen u. Volkerführung durch Vorträge, Schulungsmaßnahmen u. praktischen Demonstrationen.
Sein Vortragsthema lautet: „Spurenlesen, Fluglochdiagnose, Wabe, Gemüll - Beurteilung der Völker ohne öffnen“.
Die moderne Bienenhaltung bietet große Vorzüge bei der Bearbeitung der Bienenvölker. Es ist heute einfach den Bienenstock bis in den letzten Winkel zu inspizieren. Dennoch haben viele Imker Schwierigkeiten damit, den Lebens- und Gesundheitszustand ihrer Völker richtig zu beurteilen. Guido Eich erklärt wie man die indirekte „Körpersprache“ des Bienenvolkes versteht, damit man weiß was den Tieren fehlt und ihnen helfen kann ohne sie zu bremsen.
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Dipl. Biologe Dr. Markus Holt, Ruhr Universität Bochum ist Bienenwissenschaftler, Imker und Naturschützer.
In seinem Vortrag „Gärten insektenfreundlich gestalten“ zeigt er anhand anschaulicher Beispiele, warum viele Gärten heute „grüne, aber tote Wüsten sind“ und wie jeder aus seinem Garten eine Oase nicht nur für Honigbienen, sondern auch für andere Insekten machen kann – denn Honigbienenhaltung allein ist noch kein Naturschutz und auch als Gartenbesitzer kann man einiges dafür tun, wenn man nur ein paar einfache Regeln beachtet.
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Prof. Dr. Harald Löffler, Leiter der Hautklinik am Gesundbrunnen, SLK Kliniken Heilbronn.
„ Was tun bei einer Insektengiftallergie?“ lautet sein Vortrag.
Oft werden die Schmerzen und das Anschwellen der betreffenden Stelle nach einem Insektenstich vom Laien bereits als Allergie mißgedeutet. Aber welche Reaktion nach einem Insektenstich ist normal und wann spricht man eigentlich von einer allergischen Reaktion? Wie wird eine Insektengiftallergie diagnostiziert und welche Therapiemöglichkeiten sind möglich und sinnvoll?
Imker und ihre Angehörigen, für die diese vielen Fragen von Bedeutung sind, haben nun die Möglichkeit Informationen aus erster Hand zu diesem wichtigem Thema zu erhalten.
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Bernhard Heuvel aus Rheinberg: "Imkerei mit dem Warré- Bienenstock"
Der e ngagierte Jungimker Bernhard Heuvel aus Rheinberg gewährt in seinem Vortrag einen tiefen Blick in die Kleinlebewelt des Bienenstockes - denn neben den Bienen wohnen dort noch viele weitere Lebewesen. Außerdem stellt er die Frage, warum der Stabilbau, also das Imkern ohne Rähmchen, in der heutigen Imkerei wieder aktuell wird. Der Warrébienenstock ist eine Art der Imkerei ohne bewegliche Waben - und nicht die schlechteste. Der von Emile Warré (1876-1951) entworfene Bienenstock erfreut sich immer zunehmender Beliebtheit, da er eine naturnahe und trotzdem wirtschaftliche Bienenhaltung ermöglicht. Die Höhen und Tiefen der Imkerei mit dem Warrébienenstock werden ausführlich dargestellt. Mit vielen Bildern aus der ganzen Welt gewährt Ihnen dieser Vortrag einen ganz anderen Blick auf die Bienen.
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Berufsimker Gerd Albert aus Rheda- Wiedenbrück:
Imker Gerd Albert, der eine konventionelle Imkerei mit etwa 90 Bienenvölkern betreibt, gibt uns in seinem Vortrag einen Einblick in seine imkerliche Betriebsweise.
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Zuletzt geändert am 01.03.2011
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