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Landesverband Westfälischer und
Lippischer Imker e.V.


Fachbereich Bienengesundheit

 

Der dt. Imkerbund informiert:

Verfasst am 24.07.2011

Mit folgender Meldung vom 20. Juli 2011 warnt der dt. Imkerbund vor unzulässigen Varroabehandlungsmitteln:


Wachtberg, 20.07.2011: Aus der Imkerschaft erhielten wir den Hinweis, dass in Rheinland-Pfalz Imkern Amitrazprodukte zur Varroabehandlung angeboten werden.
Nach den bisherigen Informationen werden die Mittel in flüssiger Form zum Träufeln (mit kyrillischer Beschriftung) angeboten und stammen aus Osteuropa. Wir weisen darauf hin, dass Amitraz in Deutschland als Behandlungsmittel nicht zugelassen ist und raten dringend von einem Einsatz dieser Produkte ab.
Die deutschen Bieneninstitute bieten zahlreiche erprobte und erfolgreiche Konzepte mit zugelassenen Behandlungsmitteln an. Hinweise dazu finden Sie in der Broschüre
„Varroa unter Kontrolle“. Ein kostenloser Download der Broschüre ist unter
www.diebiene.de/sro.php verfügbar.

 

Ergänzend hierzu noch folgende Hinweise von Dr. Thomas Klüner, Obmann f. Bienengesundheit im Landesverband:

 

1. Amitraz ist nicht zugelassen


2. Amitraz kann zu Rückständen im Wachs und Honig führen

3. Amitraz kann zu resistenten Milben führen

4. Amitraz tötet nur Milben auf den Bienen, aber 80% der Milben befinden sich in den verdeckelten Brutzellen

5. der LV empfiehlt daher im Rahmen seiner Varroabehandlungs-Offensive: den Einsatz von 60% Ameisensäure ad. us. vet. im Vakuumverdunster nach dem Abschleudern                                                                                   
 

Weitere Informationen finden Sie   ►   hier

Zuletzt geändert am 15.12.2011

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